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Willkommen! Schön, dass sie sich hier etwas umsehen!

An einer Weggabelung verschrieb ich mich 1995 der Keramik voll und ganz. Die Ausdrucksmöglichkeiten in der Keramik sind unendlich groß und vielseitig. Diese unterliegt aber auch festen Regeln und Gesetzmäßigkeiten. Mich darin zu erproben und zu forschen, wie weit ich diesen Gesetzmäßigkeiten gehorchen muss, spornt mich immer wieder auf´s Neue an. In diesem Spannungsfeld entstehen die verschieden-artigsten Kreationen. Meistens dient mir dabei die Keramik als Malgrund. Ganz besonders hat mich die uralte japanische Methode des RAKU in ihren Bann gezogen. Diese Art, Keramik herzustellen, unterscheidet sich zur herkömmlichen Art in sehr Vielem. Durch die Möglichkeit, Farbverläufe besonders brillant gestalten zu können und ihnen trotzdem einen Hauch von Vergänglichkeit zu geben, übt diese sehr aufwendige Methode auf mich eine große Faszination aus.

Das Durchscheinende des Porzellans und die Möglichkeiten des Steinzeugbrandes regen mich wiederum zu ganz anderen Arbeiten an.

Nun wünsche ich viel Spass beim Stöbern!                               

 

„Die Schönheit der Dinge
lebt in der Seele dessen
der sie betrachtet.“

David Hume

RAKU: uralte japanische Brandtechnik
(Bedeutung: Freude, Lockerung, Behagen)

Für die ZEN-Tee- Zeremonie wurde, laut Überlieferung, erstmals in Japan im 16. Jahrhundert für den Kaiser das Teegeschirr in dieser Technik hergestellt. Dort ist RAKU heute noch ein sehr hohes und kostbares Kulturgut. Seit den 80ern ist RAKU auch in Europa bekannt.

Ich bemale meine Stücke nach dem ersten Brand im Elektroofen mit speziellen RAKU-Glasuren und brenne diese nach dem Trocknen unter freiem Himmel im RAKU- Ofen. Diesem entnehme ich bei 900° jedes Stück einzeln. Es ist rotglühend und wird nach kurzer Abkühlung in eine Metalltonne mit Sägespänen gelegt. Durch den Temperaturschock hat die Glasur Risse bekommen. Diese, sowie alles von Glasur Ausgesparte, wird durch die Räucherung schwarz unterlegt, was durch die anschließende Säuberung sichtbar gemacht wird. Dieses Säubern ist für mich, wie das Reiben von Aladins Wunderlampe. Auf diese aufwendige Art entstehen absolute Unikate, welche nicht reproduzierbar sind.

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